Gute Schulnoten?

 

Laut einer US-amerikanischen Studie von Jill S. Haltermann sollen Mathematik-Noten von Kindern auch von der Eisenkonzentration im Organismus abhängig sein. Dieser Effekt beruhe darauf, dass Eisenmangel unter anderem die kognitive Leistung der davon  betroffenen Kindern vermindern kann.

 

Man mag natürlich darüber streiten, ob es sinnvoll ist, eine so vordergründig kausale Beziehung zwischen Eisen im Körper und mathematischen Fähigkeiten, gar Schulnoten, zu postulieren. Solche Vereinfachungen sind meist nicht zielführend. Dennoch weist auch diese Studie ein weiteres Mal darauf hin, welch wichtige Rolle das besagte Element für die Gesundheit, speziell auch die unserer Kinder, spielt. Im Vordergrund steht die Gesundheit der Kinder. In den Ärztlichen Eisenzentren wird nämlich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass nicht wenige Kinder an einem Eisenmangelsyndrom leiden und deshalb über Symptome wie Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder eben auch Konzentrationsstörungen klagen. Das Bemerkenswerte dabei ist, dass nach fachgerechten Eisengaben diese Symptome meist innerhalb weniger Wochen völlig verschwinden, und dies sogar nachhaltig!

 

Es wäre freilich nicht uninteressant zu erkunden, ob in der Schweiz letztlich auch die Schulnoten davon profitieren würden, läge die Eisenkonzentration der geprüften Kinder im optimalen Bereich. Wer wäre bereit, eine gut vorbereitete Studie zu dieser Fragestellung durchzuführen oder zumindest zu unterstützen? Dafür kämen wahrscheinlich vor allem die Hersteller von Eisenpräparaten oder entsprechender Nahrungsergänzungsmittel in Frage.

 

Kognition

 

Unter Kognition versteht man die „Gesamtheit aller Prozesse, die mit dem Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen“ (Duden). Zu den kognitiven Fähigkeiten des Menschen zählen Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen, Kreativität, Planung, Orientierung, Imagination, Argumentation, aber auch Introspektion, Wille und Glaube.

 

Konzentration ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Kognition überhaupt stattfinden kann. Wer sich nicht genügend zu konzentrieren vermag, läuft Gefahr, beispielsweise ein Defizit an Aufmerksamkeit, Erinnerung, Planung, Orientierung oder Argumentation zu entwickeln.

 

Unter Konzentration versteht man die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit, das Erreichen eines kurzfristig erreichbaren Ziels oder das Lösen einer gestellten Aufgabe (Wikipedia).

 

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Was das Kraut nicht heilt,

das heilt das Eisen

 

HIPPOKRATES (460 - 377 v. Chr.)

Eisen und Konzentration

 

Eisen braucht es für 180 Körperfunktionen, von denen die Blutbildung wohl die bekannteste ist. Aber auch die Produktion von Zellenergie und Hormonen rückt immer mehr ins Blickfeld der Eisenforschung, denn sie stellt offensichtlich eine entscheidende Schnittstelle zwischen dem Eisenstoffwechsel und unserer Konzentrationsfähigkeit dar.

 

Bei einem Mangel an Eisen können die eisenabhängigen Körperfunktionen gedrosselt werden, und zwar – je nach Ausprägung dieses Mangels – entweder eine nach der anderen oder aber viele zugleich.

 

Wenn beispielsweise die Hormonbildung nachlässt und dadurch der Dopamin-Spiegel im Gehirn (Hormon für die selektive Aufmerksamkeit) abnimmt, kann durchaus eine Konzentrationsstörung entstehen.

 

Wenn dazu noch die Energieversorgung in den Gehirnzellen unter einen kritischen Schwellenwert heruntergefahren wird, ist allein aus energietechnischen Gründen eine optimale Konzentration gar nicht mehr möglich. Das Hirn beginnt dann offensichtlich nach und nach nur noch „auf Sparflamme“ zu funktionieren.

 

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Gute Schulnoten?

Optimale kognitive Leistungen sind besonders dann möglich, wenn kein Eisenmangel vorliegt.